wettbewerbsbeitrag für ein wohnquartier mit rund 380 wohneinheiten am südrand von graz.
alles wächst aus einem quadratischen grundmodul von 16,6 mal 16,6 metern, dem pixel. es vervielfältigt sich zu stadträumlichen kanten, verdichtet sich zu clustern und halbiert sich zu reihenhäusern. durch verschieben und drehen der module entsteht der wechsel zwischen enge und weite, zwischen intimität und öffentlichkeit. die vielfalt kommt aus der syntax der anordnung, nicht aus einem großen formalen vokabular.
eine ringstraße führt den autoverkehr außen um das quartier und lässt ihn direkt in garagen unter den baukörpern abtauchen. der zentrale park und die inneren wohnbereiche bleiben autofrei. nach norden und osten vermitteln zweigeschossige reihenhäuser zum bestand der einfamilienhäuser, nach süden und westen puffert ein dicht begrünter streifen mit sportflächen das gewerbegebiet ab. die höhe steigt dort, wo sie städtebaulich wirkt: an der ringstraße und an der parkkante auf drei und vier geschosse. kindergarten und gastronomie im erdgeschoss aktivieren den park.
das quartier ist auf hitze ausgelegt: retentionsdächer mit photovoltaik, versickerungsfähige böschungen und gräben nach dem schwammstadtprinzip, schattenbäume und lüftung zwischen den baukörpern. bis zu 85 prozent der gebäude stehen auf punktfundamenten, und der baukasten ist so angelegt, dass aus dem kindergarten später wohnungen werden können.
die zulässige dichte ist zu 99,8 prozent ausgenutzt: 42.985 quadratmeter bruttogeschossfläche bei 18.049 quadratmetern bebauter fläche, verteilt auf vier bauabschnitte.
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